Als Anwender eines Smart-Haus Systems sollte ich mir zunächst Gedanken darüber machen, warum ich in solch ein System investieren möchten. Ist es nur, weil ich mit einer App spielen will, von der aus ich Licht, Rollos und Heizung bedienen kann? Oder möchte ich darüber hinaus auch noch einen richtigen Nutzen aus der Anlage ziehen?

Genau das ist der Punkt. Ich möchte nicht tagsüber im Büro sitzen, um dort die Rollos des Wohnzimmers per App manuel zu steuern. Abends soll es angenehm temperiert ist, wenn ich nach Hause komme. Das ist der Grundgedanke des „automatischen“ Hauses: In meiner Abwesenheit sorgt das System dafür, dass sich je nach Sonnenstand und Jahreszeit die Beschattung in der optimalen Position befindet. Dadurch hält das Haus meine Wohlfühltemperatur im Wohnzimmer. Des Weiteren wird z.B. die Heizung geregelt oder abgeschaltet, damit dort keine unnötige Energie verbraucht wird. Es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten. Bis zu 50.000 Handgriffe weniger pro Jahr werden mir mit dem modernen System von „Loxone“ versprochen. Steigende Intelligenz sorgt für sinkende Energieverbräuche.

Um solch eine Effektivität zu erreichen, empfiehlt sich die Entscheidung für ein gutes etabliertes System. Das ist dann vielfältig erweiterbar und kommt mit nur einer Plattform aus. Das hat den Vorteil, dass ich nicht für jede technische Funktion im Haus eine andere App brauche. Und wenn sowohl Software, als auch die App gut und kostenlos sind, umso besser.

Zu dem Punkt Datenschutz: Der Miniserver von Loxone mit seiner kostenlosen Software verarbeitet und speichert die Daten bei mir zu Hause und nicht in irgendeiner Cloud. Es werden keine Daten gesammelt.

Ich empfehle, sich für ein nachhaltiges System zu entscheiden, dass viele Handgriffe wie von selbst abnimmt. Wählen Sie ein System, bei dem Sie auch vor Ort Zugriff darauf haben. Ein guter Service rundet das Ganze ab.

Markus Morgret, Georgsmarienhütte